3. Aug 2013

Krebsvorsorge – zu viel des Guten?

Dank Früherkennung erkennt man Krebs schneller - doch die Zahl der Todesfälle nimmt deshalb nicht unbedingt ab. Bei einigen Krebsarten besteht eher die Gefahr, dass verfrühte Diagnosen zu überflüssigen Behandlungen führen. Eine US-amerikanische Expertenkommission schlägt daher vor, die Vorsorge auf nachweislich gefährliche Tumore zu beschränken,
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30. Jul 2013

Zwei Krankheiten, zwei Gentherapien, sechs geheilte Patienten?

Sechs Kindern mit schweren Gendefekten geht es wesentlich besser, nachdem sie eine experimentelle Gentherapie erhalten haben. Die Behandlungen liegen schon zwei bis drei Jahre zurück, doch schädliche Nebenwirkungen - etwa die Entwicklung von Blutkrebs - wurden bislang nicht beobachtet. Entscheidend für den Erfolg beider Gentherapien war ein lentiviraler Vektor - ein veränderter AIDS-Virus zum Transport der Gene .
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26. Jul 2013

Vatikan fördert Stammzellen, die vermutlich nicht existieren

Eine ethisch einwandfreie Stammzelltherapie verspricht die Biotechnologie-Firma NeoStem, und der Vatikan unterstützt sie mit 1 Millionen US-Dollar. Die Geschäftsidee basiert auf der angeblichen Entdeckung von wandlungsfähigen Stammzellen im Knochenmark, welche embryonale Zellen weitgehend ersetzen sollten. Doch jüngste Studien von unabhängigen Forschergruppen finden keine Spur von diesen Stammzellen.
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18. Jul 2013

Stammzellforscher unter Manipulationsverdacht – Schlagzeilen statt Fakten

Der Kardiologe Bodo-Eckehard Strauer hat als erster Stammzellen aus dem Knochenmark eingesetzt, um die Folgen eines Herzinfarktes zu behandeln. Seine angeblichen Erfolge verkündete er gerne auf Pressekonferenzen, die wissenschaftliche Publikation der Daten folgte erst später. Eine genaue Analyse von Strauers Studien hat jetzt eine Vielzahl von Ungereimtheiten an den Tag gebracht.
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1. Jul 2013

Analoge Schaltkreise in lebenden Zellen

Zellen reagieren nicht wie Maschinen, sie verarbeiten Informationen meist analog und nicht digital. Die synthetische Biologie möchte Zellen neue Funktionen beibringen, orientiert sich dabei aber an Regeln, die für die Programmierung von Computern gelten. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt Neuland betreten: Es gelang ihnen, Schaltkreise mit analogen Funktionen in Zellen einzubauen.
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