26. Jul 2013

Vatikan fördert Stammzellen, die vermutlich nicht existieren

Eine ethisch einwandfreie Stammzelltherapie verspricht die Biotechnologie-Firma NeoStem, und der Vatikan unterstützt sie mit 1 Millionen US-Dollar. Die Geschäftsidee basiert auf der angeblichen Entdeckung von wandlungsfähigen Stammzellen im Knochenmark, welche embryonale Zellen weitgehend ersetzen sollten. Doch jüngste Studien von unabhängigen Forschergruppen finden keine Spur von diesen Stammzellen.
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18. Jul 2013

Stammzellforscher unter Manipulationsverdacht – Schlagzeilen statt Fakten

Der Kardiologe Bodo-Eckehard Strauer hat als erster Stammzellen aus dem Knochenmark eingesetzt, um die Folgen eines Herzinfarktes zu behandeln. Seine angeblichen Erfolge verkündete er gerne auf Pressekonferenzen, die wissenschaftliche Publikation der Daten folgte erst später. Eine genaue Analyse von Strauers Studien hat jetzt eine Vielzahl von Ungereimtheiten an den Tag gebracht.
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1. Jul 2013

Analoge Schaltkreise in lebenden Zellen

Zellen reagieren nicht wie Maschinen, sie verarbeiten Informationen meist analog und nicht digital. Die synthetische Biologie möchte Zellen neue Funktionen beibringen, orientiert sich dabei aber an Regeln, die für die Programmierung von Computern gelten. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt Neuland betreten: Es gelang ihnen, Schaltkreise mit analogen Funktionen in Zellen einzubauen.
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23. Jun 2013

Gen-Patente – fragwürdige Instrumente des Fortschritts

Forschung allein ist heute zu wenig - Patente müssen her. Die Folge: Das menschliche Genom ist mit Ansprüchen zugepflastert, die juristische Unsicherheit nimmt zu, der Spielraum für Innovationen wird eingeengt. Dem Fortschritt - und dem Patienten - hilft das nur bedingt weiter. Patente ermöglichen langfristige Investitionen, so lautet die Mantra aus der Geschäftswelt. Das ist in der Regel auch korrekt. Keine Firma kann es sich leisten, viel Geld in die Entwicklung eines Produktes stecken, das - kaum auf dem Markt - sofort von Konkurrenten kopiert und auf eigene Rechnung verkauft wird. Doch das Beispiel von Myriad Genetics zeigt, dass Patente auch ihre Kehrseite haben.
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