3. Jun 2013

Gene, Ethik und das Recht auf Nichtwissen

"Ich bestimme selbst, was ich wissen will und was nicht!" Was selbstverständlich klingt, könnte bald nicht mehr gelten - wenn man in den USA wohnt und das eigene Erbgut sequenzieren lässt. Denn eine medizinische Gesellschaft empfiehlt, dass Patienten zukünftig über Mutationen in 57 Genen informiert werden, ob sie wollen oder nicht. Gegner dieser Regelung pochen auf das Recht auf Nichtwissen und sorgen sich um das Vertrauensverhältnis von Arzt und Patient.
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25. Mai 2013

Eizellen – immer neu oder einmal fürs Leben?

Eine Frau wird mit all ihren Eizellen geboren, und diese werden Zeit ihres Lebens nicht erneuert - so die Lehrmeinung seit den 1950er Jahren. Doch vor knapp 10 Jahren kamen massive Zweifel auf, spezialisierte Stammzellen sollten ständig neue Eizellen nachliefern. Aber auch diese Daten kamen unter heftigen Beschuss, und seitdem wogt der Streit hin und her. Der aktuelle Stand: Die Lehrmeinung hatte doch recht.
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16. Mai 2013

Geklonte menschliche Stammzellen – na und?

Mensch und Klon - beide Begriffe in einer Schlagzeile, das lässt sich gut verkaufen. Und so berichten heute alle Zeitungen groß über die erstmalige Klonierung von menschlichen embryonalen Stammzellen mittels Kerntransfer. Doch der wissenschaftliche Fortschritt hält sich in Grenzen, und auch die praktischen Auswirkungen werden nicht viel größer sein.
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13. Mai 2013

Pflanze verzichtet auf ‚DNA-Müll‘

Der Zwerg-Wasserschlauch ist ein unscheinbares Gewächs, und sein Genom ist noch bescheidener – keine höhere Pflanze besitzt ein kleineres Erbgut. Die Anzahl der Gene ist zwar normal, doch die DNA-Abschnitte zwischen den Genen – oft als DNA-Müll verunglimpft – fehlen fast vollständig. Dabei erlebt der DNA-Müll gerade eine Renaissance: Viele Forscher glauben, dass er die […]
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