9. Okt 2013

Nobelpreis 2013: Thomas Südhof und die autistische Maus

Der Deutsche Thomas Südhof hat zusammen mit zwei Amerikanern den Nobelpreis für Medizin erhalten - gemeinsam klärten sie grundlegende Transportvorgänge innerhalb der Zellen auf. Aber auch für Autismus hat sich Südhof interessiert, speziell die Frage, wie eine gestörte Kommunikation zwischen Nervenzellen zur Entstehung von Autismus beitragen kann. Er erzeugte dazu Mäuse, die - ähnlich wie Autisten - nur ungern soziale Kontakte mit ihren Artgenossen aufbauen.
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3. Okt 2013

smORFs – kurze Peptide aus dem Genom

Lange Zeit hat sich die Forschung auf Proteine konzentriert, die aus mehr als hundert Aminosäuren bestehen. Doch im Genom finden sich auch sogenannte smORFs, die für kürzere Peptide mit weniger Aminosäuren codieren. Laut einer neuen Studie sind diese smORFs deutlich häufiger als gedacht - und über einen Zeitraum von 500 Millionen Jahren hinweg konserviert.
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30. Jul 2013

Zwei Krankheiten, zwei Gentherapien, sechs geheilte Patienten?

Sechs Kindern mit schweren Gendefekten geht es wesentlich besser, nachdem sie eine experimentelle Gentherapie erhalten haben. Die Behandlungen liegen schon zwei bis drei Jahre zurück, doch schädliche Nebenwirkungen - etwa die Entwicklung von Blutkrebs - wurden bislang nicht beobachtet. Entscheidend für den Erfolg beider Gentherapien war ein lentiviraler Vektor - ein veränderter AIDS-Virus zum Transport der Gene .
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