30. Jul 2013

Zwei Krankheiten, zwei Gentherapien, sechs geheilte Patienten?

Sechs Kindern mit schweren Gendefekten geht es wesentlich besser, nachdem sie eine experimentelle Gentherapie erhalten haben. Die Behandlungen liegen schon zwei bis drei Jahre zurück, doch schädliche Nebenwirkungen - etwa die Entwicklung von Blutkrebs - wurden bislang nicht beobachtet. Entscheidend für den Erfolg beider Gentherapien war ein lentiviraler Vektor - ein veränderter AIDS-Virus zum Transport der Gene .
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23. Jun 2013

Gen-Patente – fragwürdige Instrumente des Fortschritts

Forschung allein ist heute zu wenig - Patente müssen her. Die Folge: Das menschliche Genom ist mit Ansprüchen zugepflastert, die juristische Unsicherheit nimmt zu, der Spielraum für Innovationen wird eingeengt. Dem Fortschritt - und dem Patienten - hilft das nur bedingt weiter. Patente ermöglichen langfristige Investitionen, so lautet die Mantra aus der Geschäftswelt. Das ist in der Regel auch korrekt. Keine Firma kann es sich leisten, viel Geld in die Entwicklung eines Produktes stecken, das - kaum auf dem Markt - sofort von Konkurrenten kopiert und auf eigene Rechnung verkauft wird. Doch das Beispiel von Myriad Genetics zeigt, dass Patente auch ihre Kehrseite haben.
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3. Jun 2013

Gene, Ethik und das Recht auf Nichtwissen

"Ich bestimme selbst, was ich wissen will und was nicht!" Was selbstverständlich klingt, könnte bald nicht mehr gelten - wenn man in den USA wohnt und das eigene Erbgut sequenzieren lässt. Denn eine medizinische Gesellschaft empfiehlt, dass Patienten zukünftig über Mutationen in 57 Genen informiert werden, ob sie wollen oder nicht. Gegner dieser Regelung pochen auf das Recht auf Nichtwissen und sorgen sich um das Vertrauensverhältnis von Arzt und Patient.
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