Typ-I-Diabetes: Test einer embryonalen Stammzelltherapie genehmigt

Embryonale Stammzellen sollen Typ-I-Diabetes behandeln und die regelmäßige Gabe von Insulin weitgehend überflüssig machen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde genehmigte nun erste Tests am Menschen.

Der Ansatz ist innovativ: Stammzellen werden in einer Kapsel verpackt, unter die Haut implantiert und übernehmen die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Doch Typ-I-Diabetes gehört zu den Krankheiten, die bereits jetzt sehr gut behandelbar sind – es bleibt abzuwarten, ob eine embryonale Stammzelltherapie da zusätzlichen Vorteile bieten kann.

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Stammzellforscher Skutella muss umstrittene Studie zurückziehen

Doch keine pluripotenten Stammzellen im menschlichen Hoden? Sechs Jahre nach der Veröffentlichung stimmt der Heidelberger Forscher Thomas Skutella zu, dass seine scheinbar bahnbrechende Studie zurückgezogen wird. Dem Fachmagazin Nature schienen die Beweise letztendlich zu dürftig.

Erste massive Kritik gab es bereits im Jahr 2010: Deutsche Stammzellforscher waren trotz intensiver Bemühungen nicht in der Lage, die Ergebnisse der Skutella-Studie zu reproduzieren. Das Fachmagazin Nature verlangte daraufhin Nachbesserungen, die Skutella nicht in der gewünschten Form erbringen konnte. Die Studie wurde jetzt zurückgezogen. Doch es erscheint unwahrscheinlich, dass der Streit damit beendet ist – in seiner Begründung weicht Nature einer klaren Stellungnahme aus.

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Kerntransfer – optimale Stammzellen für die Medizin?

Mediziner wollen Krankheiten mit körpereigenen Zellen heilen. Pluripotente Stammzellen könnten diesen Traum erfüllen, aber welche sind besser geeignet: iPS-Zellen oder Stammzellen, die durch Kerntransfer erzeugt wurden?

Embryonale Stammzelllinien gelten als Goldstandard in Forschung und Medizin, alle im Labor erzeugten Stammzellen werden an ihnen gemessen. Je ähnlicher, desto besser – so ein verbreitetes Dogma. Doch für eine medizinische Anwendung sind noch andere Faktoren wichtig.

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Protest gegen embryonale Stammzellen – interessiert das noch?

Die Initiative „Einer von uns“ will der embryonalen Stammzellforschung den EU-Geldhahn zudrehen. Sie hat 1,7 Millionen Unterschriften gesammelt und zwingt das europäische Parlament in eine Anhörung. Doch Aufsehen erregt sie damit kaum.

Interessiert das noch jemanden? Eine europaweite Bürgerinitiative protestiert gegen embryonale Stammzellforschung, mobilisiert fast zwei Millionen Unterstützer und drängt den höchsten europäischen Gremien ihre Agenda auf. Doch in den deutschen Medien findet sie keinen Widerhall. Die Diskussion dreht sich im Kreis – nicht zuletzt deshalb, weil konservative Kreise ihre eigenen Wertvorstellungen in den Mittelpunkt stellen.

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