Krebstherapie: Patienten leben länger, aber die Kosten steigen

Zwei von drei Krebspatienten überleben heute mindestens fünf Jahre. Aber der Erfolg hat seinen Preis: Im Jahr 2014 hat dies weltweit 100 Milliarden US-Dollar verschlungen.

Die Fortschritte sind eher klein, aber es geht stetig voran: Bei fast jeder Art von Krebs steigen die Chancen, auch fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben zu sein. Das besagt ein Bericht der US-amerikanischen Firma IMS Health, die sich auf die Auswertung von Gesundheitsdaten spezialisiert hat. Die Analyse zeigt jedoch auch, dass die Kosten deutlich gestiegen sind – und wohl auch in den nächsten Jahren weiterhin spürbar wachsen.

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Neu geschaffener Stoffwechsel: Bakterien verarbeiten Fluor

Eine Manipulation des Genoms verleiht Darmbakterien eine außergewöhnliche Fähigkeit – das Element Fluor in organische Verbindungen einzubauen. Ein großer Erfolg der synthetischen Biologie, denn diesen Stoffwechselweg gibt es in der Natur nicht. Auch die Hersteller von Medikamenten wird es freuen: Fluor verleiht vielen Wirkstoffen besondere Eigenschaften.

Fluor ist ein stark ätzendes Element, und auch nach Einbau in Biomoleküle bleibt es meist hochgiftig. Da verwundert es nicht, dass fast kein Lebewesen auf der Erde mit Fluor umgehen kann. Die einzige bekannte Ausnahme, das Bodenbakterium Streptomyces cattleya, stellt nur eine kleine Zahl von einfachen Substanzen her, die Fluor und Essigsäure verknüpfen. Komplexere organische Verbindungen mit Fluor scheint es in der Natur nicht zu geben.

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